Fabrizieren · In Garten & Gewächshaus · Querbeet

Mach- und Sachgeschichten

(KW 27-39) 05. Juli – 03.Oktober 2021

Ich könnte es „Sommerpause“ nennen oder zugeben, dass ich zu faul war um regelmäßig Mach- und Sachgeschichten aufzuschreiben. ;o)

Während der Renovierungsphase war ich an manchen Tagen froh, am Abend nur noch die Beine hochlegen und nichts mehr machen oder gar denken zu müssen.
Nach sechs Wochen war es endlich soweit: Die Küche ist wieder voll funktionstüchtig und einsatzbereit. Es fehlten nur noch ein paar eher dekorative Elemente wie Lampen und anderer Schnickschnack.
Die nächsten Tage verbrachten wir damit die Spuren der Renovierung zu beseitigen. Wie z.B. den Wirtschaftsraum wieder in seinen Ursprungszustand versetzen, in Werkstatt und Garage die Materialien und Werkzeuge gut verpacken und verstauen…. All sowas halt.

Und wir sind überglücklich. In den ersten Tagen, konnten wir selbst nur darüber staunen, dass wir einen „ganz neuen Raum“ geschaffen haben.

Als nächstes widmeten wir uns wieder mehr unserem Garten, der arg darunter gelitten hatte, dass wir ihm nicht die nötige Aufmerksamkeit entgegenbringen konnten. Die Ackerwinde und ihre Freunde hatten das Kommando auf dem 2.000 qm großen Stück Land übernommen.
Es dauerte eine ganze Weile, bis wir einen Zustand hergestellt hatten, mit dem wir „erst einmal“ leben konnten.
Irgendwann setzte bei mir die Resignation ein und ich dachte: Ich warte einfach auf den Herbst und Winter, dann geht ohnehin alles von allein wieder weg! Das geht nur leider nicht, wenn die unerwünschten Pflanzen im Garten dem Gemüse und Co. das Leben so schwer machen, dass diese verkümmern oder sogar verschwinden.
Später entschied ich mich den Garten in Abschnitte zu unterteilen und mir jeden nacheinander noch einmal gründlich vorzunehmen.
Einen dieser Abschnitte gestaltete ich ganz neu. Ich entfernte eine Pflanze, die für diesen Standort zu groß geworden ist und platzierte dort eine Wasserstelle mit Gräsern und einer Seerose. Drumherum pflanzte ich zunächst ausschließlich Bodendecker.
Erst vor ein paar Tagen pflanzte ich dort auch Montbretie, Sonnenhut und Herbstanemone. Diese drei kaufte ich eigentlich für einen anderen Standort. Da ich aber befürchte, dass sich das noch eine ganze Weile hinziehen wird, bis dieser Abschnitt soweit ist, pflanzte ich sie lieber übergangsweise dort ein.

Das provisorische Dach unseres zweiten Gewächshauses machte sich selbstständig und lag zum Teil quer und ein Teil gar nicht mehr dort wo es sein sollte. Weil es zum Teil auch schwierig ist an bestimmte Stellen zu gelangen um es zu befestigen, mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen. Wir nahmen es noch einmal komplett herunter und befestigten jedes Element so gut es ging einzeln. Zum Schluss spannten wir es – wie bei einem Zelt – an drei Punkten mit Seilen ab. Seit dem fegten schon mehrere Sturmböen darüber hinweg und es hält immer noch! Allerdings traue ich dem Braten trotzdem nicht und gehe hin und wieder nachsehen ob noch alles an seinem Platz ist.

Eines Abends entdeckten wir eine Blaumeise, die im Kasten für die Fledermäuse übernachtet! Ob sie denkt, sie ist eine Fledermaus? Oder gründeten die beiden eine Art WG? Während der einen tagsüber aktiv ist schläft der andere und umgekehrt? Man weiß es nicht…. aber auf jeden Fall kurios.

Während der Renovierungszeit konnte ich auch wenig Motivation für Handarbeiten aufbringen. Einzig am „The Age of Brass and Steam Kerchief“ werkelte ich ein wenig herum, weil’s schön einfaches rechts-in-Runden-ohne-Nachdenken-Stricken war. Die Strick- und Häkeldecken liegen gerade etwas vereinsamt herum, weil mir tatsächlich die Reste ausgegangen sind. Ich besitze noch einiges an Handgesponnenem mit dem ich nichts anzufangen weiß. Aber ich bin noch unschlüssig wie gut oder schlecht es für die Decken geeignet ist.

Fertig wurde in den letzten Wochen trotzdem noch einiges:
Die Tipsy Toe Socks und das Tuch Erigeneia in a rectangle. Außerdem auch ein Paar Häkelsocken und zwei Kosmetiktücher. Für die Häkelsocken wird es noch einen Beitrag geben. Für die Kosmetiktücher eher nicht. Denn dazu gibt es wirklich nicht viel zu erzählen:
Es sind zwei dunkelgrüne, glatt rechts gestrickte Quadrate mit einem Rand in kraus rechts. Sie sind ca. 15 x 15cm groß und aus Baumwolle. Entstanden sind sie, weil ich zwei Techniken ausprobieren wollte.
1. ein Viereck aus der Mitte heraus und 2. ein Viereck von einer Ecke zur anderen.
Mehr gibt es dazu nicht zu erzählen.

Aktuell sind noch drei Sachen unvollendet:
Ein Paar Socken nach der Anleitung für die „House Martell Socks“, ein Schal im Patentmuster, den ich ohne Anleitung stricke und die Decke mit Karomuster, die ich mit der Maschine strickte und die Einzelteile jetzt noch zusammengefügt werden müssen.

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