Fabrizieren · In Garten & Gewächshaus · Querbeet

Mach- und Sachgeschichten

(KW 25) 11. bis 27. Juni 2021

Kann es sein, dass durch das Trockenfutter der Husten des Hundes verstärkt wird? Ich besprach mit meinem Mann, dass wir das noch einmal ausprobieren. Nachdem wir wegen der kranken Bauchspeicheldrüse zunächst auf das Trockenfutter ganz verzichteten, bekam er nach 2 Wochen wieder eine kleine Portion „Frühstück“. An diesem Tag hustete Spike ungewöhnlich viel. Sogar wenn er draußen war! Mir kam die Idee, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Trockenfutter und dem Husten geben könnte. Ich entschied weiter darauf zu verzichten, damit ich beobachten kann, ob Spike weiterhin soviel hustet oder nicht. Die erste Nacht und der Morgen waren noch recht unruhig. Am zweiten Morgen hatte er so schlimmen Hustenreiz, dass ich ihm etwas Honig gab. Danach wurde es auch besser. Er hustete auch weiterhin noch, aber viel seltener. Bis zur Nacht von Samstag auf Sonntag: es war wieder so schlimm, dass ich mit ihm „ausgewandert“ bin, damit mein Mann wenigstens weiterschlafen kann. Ich gab Spike etwas Honig, in der Hoffnung, dass es den Hustenreiz lindert. Er schlief auch auf meinem Arm irgendwann wieder ein. Allerdings war das für mich eher unbequem. Mein Arm wurde immer schwerer und meine Augenlider auch… Ich konnte mich aber irgendwann auf die Couch legen und auch etwas schlafen. Danach war die Nacht wieder ruhiger. Es ist mir ein Rätsel…

Wir hatten für ein paar Tage Besuch von einem Freund aus NRW. Am ersten Tag quatschten wir einfach nur ganz viel, waren am Strand – aber mal wieder ohne Wasser und am Abend zum Essen im Restaurant.

Am zweiten Tag fuhren die beiden Männer zum Marinemuseum nach Wilhelmshaven. Erst wollte ich mitfahren, aber entschied mich dann dagegen, weil ich den Hund nicht über so viele Stunden allein zuhause lassen möchte. Und wenn ich schon in Wilhelmshaven bin, würde ich auch gerne mehr davon sehen, als nur das Museum. Dafür muss man dann schon einen ganzen Tag einplanen. Ihn mitzunehmen war für mich ausgeschlossen, weil der Museumsbesuch für uns beide nur Stress bedeutet hätte. Er ist in fremder Umgebung furchtbar aufgeregt (seitdem er schlechter sieht und hört noch mehr als früher) und ich bin damit beschäftigt die „Bestie“ im Zaum zu halten. Wir hätten also beide den Ausflug nicht genießen können.
Am dritten Tag machten wir eine Fahrradtour durch den Neuenburger Urwald. Das wäre schön gewesen, wenn wir nicht so „gerast“ wären. Ich dachte, wir wären auf der Flucht vor irgendwas. :o)
Glücklicherweise fuhren mein Mann und ich mit dem Tandem. Hätte ich ein eigenes Fahrrad gehabt, wäre es mir wahrscheinlich schwer gefallen mitzuhalten. Auch wenn sie es schon viele Jahre nicht mehr intensiv betreiben, merkt man trotzdem noch, dass die beiden Männer mal Radsportler waren.

Zu meinem Geburtstag überraschten mich meine Eltern mit einem Besuch.
Sie waren bereits am Vortag angereist und übernachteten in einem nahegelegenen Hotel. Am Morgen riefen sie mich an um zu gratulieren. Aber eigentlich war das nur ein Vorwand um zu erfahren, ob wir zuhause sind. Denn schon 10 Minuten später standen sie vor der Tür! Das war eine tolle Überraschung.
Zum Mittagessen luden sie uns in eine Restaurant ein und fuhren danach auch schon wieder nach hause.

Am Sonntag waren wir bei einer Freundin eingeladen. Es war wieder sehr schön. Wir waren am Strand und kochten später gemeinsam.
Spike verliebte sich am Strand schwer in eine junge Berner Sennenhund Dame. Aber sie hatte nur Augen für ihren Ball und verjagte ihn. Auch ein zweiter Annäherungsversuch blieb erfolglos. Der arme Kerl saß auf seinem Handtuch und jammerte in einer Tour.
Ja, der Hund hat am Strand sein eigenes Handtuch. Wenn man dem Hund früh beibringt, dass eine Decke auf dem Fußboden an fremden Orten sein Platz ist, an dem er seine Ruhe hat und sich aufhalten kann, dann denkt er natürlich, dass die Decken und Handtücher, die wir am Strand ausbreiten für ihn gedacht sind. Folglich schert es ihn auch nicht sich darauf zu legen obwohl sein Fell nass und voller Sand ist, wenn er aus dem Wasser kommt. Und da wir es nicht so toll finden, nehme ich lieber noch ein weiters Handtuch mit.

Garten und Gewächshaus

Ich kaufte eine neue Salatpflanze und versuche es noch einmal.
Sie mochte das einpflanzen zunächst nicht. Aber das war beim ersten Mal auch so. Sie machte erst einmal schlapp. Das weniger mehr ist, weiß ich jetzt und prüfte zunächst immer erst die Feuchtigkeit im Boden. So lange er noch feucht war, bekam sie auch kein Wasser. Ich schnitt irgendwann alles verwelkte ab und siehe da: es kommen neue frische Blätter. 

Ich würde gerne eine gute Lösung dafür finden, das ganze Grünzeug in der Einfahrt länger als für ein bis zwei Wochen weg zu bekommen. Es macht mir nämlich nicht wirklich viel Spaß ständig mit dem Fugenkratzer unterwegs zu sein. Chemiekeulen möchte ich auch nicht verwenden und jetzt erfuhr ich, dass bekannte „Hausmittel“ mindestens genauso schädlich sind und sogar unter Strafe steht! Ich versuchte noch verschiedene Methoden. Am Ende nahm ich mir meinen Freischneider zur Hand und war mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Natürlich bekomme ich damit nur oberflächlich das Grünzeug weg und die Wurzeln sind noch vorhanden. Pflanzen wie dem Löwenzahn ist das herzlich egal. Er wird wieder ausschlagen. Aber das tut er auch, wenn ich mit dem Fugenkratzer unterwegs bin. Denn die Wurzeln bekomme ich nie ganz raus. Ich denke, ich werde es auch weiterhin auf diese Weise machen. Ich glaube nicht, dass ich viel schneller bin, aber auf jeden Fall ist es wesentlich weniger anstrengend. Außerdem bat ich den Lieblingsmann darum, mir irgendwann einmal zu zeigen, wie unser Motorbesen funktioniert. Dann würde ich versuchen auch damit regelmäßig die Einfahrt zu fegen. Das soll auch helfen, das Unkraut zu unterdrücken.  Eigentlich wollte er mit seiner Motorsense und einem speziellen Aufsatz, den er erst kürzlich gekauft hat den Rest der Einfahrt bearbeiten. Aber irgendwie kam immer etwas dazwischen. Also blieb das erst einmal liegen, bzw wächst fröhlich vor sich hin. 
Allerdings bearbeitete ich den Grünstreifen am Bürgersteig. Das Grün breitete sich schon auf dem Bürgersteig aus. Ich stach es ab und dort, wo die Grasnarbe schon höher war als die Steinkante, trat ich es herunter. Da die Erde dort durch die Mitbewohner Wühlmaus & Co sehr locker ist, war das recht einfach.

Fabrizieren

Erigeneia in a rectangle

Ich häkele das Tuch mit einer größeren Nadel. Statt der 3,5mm benutze ich jetzt eine 4,5mm Nadel. Dadurch wird das Maschenbild viel luftiger und das Tuch wird später nicht so kompakt und „steif“ sein. Ich denke, das würde es wegen der Muschelmuster ohnehin nicht, aber es gefällt mir so einfach besser. Das Muster für die Ecke wiederhole ich einmal, damit es breiter wird. Nach dem ersten Mustersatz war es ca 30cm breit. Das ist schon ganz o.k., aber ich möchte es ja eher als Schultertuch. Dann gefällt es mir besser, wenn es schön breit ist. Ich dachte, ich würde das Garn auch wieder ergänzen müssen, weil ich mit 800m nicht auskomme.

Zunächst war ich noch nicht sicher, wie ich das machen möchte. Ob ich erst das erste Knäuel ganz aufbrauche und dann – wie beim ersten Tuch – das Mittelstück mit einem anderen Garn arbeite, oder ob ich zwischendurch einzelne Mustersätze mit einem anderen Garn häkele. Ich entschied mich das zweite Garn zwischendurch einzufügen. Das passt sehr schön in den Farbverlauf des ersten Garns. Allerdings stellte ich später fest, dass ich erst etwas mehr als die Hälfte vom ersten Knäuel verbraucht habe und das Tuch bereits die Hälfte der endgültigen Länge erreicht hat. Das heißt, dass ich gar kein zweites Garn benötige.

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