Fabrizieren

Mach- und Sachgeschichten

(KW 22) 31. Mai bis 06. Juni 2021

Endlich gibt es reichlich Sonne, so dass unsere Pflanzen auch wachsen können.
Die Frühlingsblumen aus den großen Pflanzkübeln sind ins Beet umgezogen. Dafür sind dort neue Kräuter wie Dill, Basilikum und Estragon eingezogen.
Endlich zeigt sich auch der Rucola. Alle anderen Pflanzen machen sich gut. Ich denke, ich habe eine Idee, wie ich den Porree von den Gräsern unterscheide, die ebenfalls im Frühbeet wachsen: Bei den Gräsern entstehen schon direkt am Ansatz mehrere Verzweigungen und der Porree kommt als einzelner Stängel aus dem Boden. Natürlich kann es auch sein, dass einzelne Porree Samen so dicht beieinander sind, dass es wie ein „Büschel“ Gras aussehen könnte. Daher warte ich bei den Pflänzchen die für mich nicht eindeutig zu erkennen sind noch ein paar Tage länger ab.

Auf dem neuen Gewächshaus ist ein Dach! Wie schon erwähnt zunächst ein Provisorium, aber ein Dach. So können wir innen weitermachen auch wenn es mal wieder regnen sollte. Der Mann möchte jetzt eine Holzverkleidung anbringen – dort wo die Pfosten zwischen den einzelnen Fenstern sind. Es dient nicht wirklich einem Zweck, sondern eher beruhigt es sein ästhetisches Empfinden. ;o) Es sieht halt schöner aus. Die Steine innen will ich noch vom Grauschleier befreien. Ich probierte an zwei Steinen zwei verschiedene Methoden aus: Das eine ist ganz normaler Essig, den ich mit Wasser verdünne und das andere ist ein Spezialreiniger. Siehe da: der Essig macht das was er machen soll. Also steht fest, womit ich die Steine bearbeiten werde. Das ist einerseits kostengünstiger und andererseits arbeite ich aus verschiedensten Gründen nicht gerne mit solchen „Chemiebomben“.

Die einzelnen „Werkstücke“ meiner Handarbeiten in meinem Blog einzupflegen ist schon sehr aufwändig. Zumindest aufwändiger als ich es zunächst dachte. Es wird also hier und da noch etwas hakeln…

Es gibt Erfolg zu vermelden: Der Pullover ist fertig!
Er bekam noch kurze Ärmel und ist mittlerweile schon gewaschen und getrocknet. Aber seit dem hatte ich ihn noch nicht an. Allerdings war auch nicht das Wetter dafür. Nichts desto trotz hatte ich noch nicht einmal das Verlangen ihn wenigstens zur Probe anzuziehen… Vielleicht kann ich mich in den nächsten Tagen dazu durchringen. Ich brauche auch noch ein Foto für meine Dokumentation.

Bevor ich mich wieder anderen schon begonnenen Sachen widme, wollte ich mir gerne ein paar Socken stricken.
Die Idee mir jetzt sofort ein paar Socken stricken zu wollen entstand, weil ich trotz der hohen Temperaturen draußen manchmal eiskalte Füße habe. Ich wollte mir gerne mehr kurze Socken stricken. Und luftig sollten sie sein. Sie sollen meine Füße zwar wärmen, aber auch nicht zu dick sein.
Ich hatte aus etwas Restwolle an der Strickmaschine ein Stück gestrickt, dass mit von Hand nachträglich gearbeiteter Spitze, Ferse und Bündchen ein Paar Socken für mich werden sollten. Dafür musste ich es aber erst an den Seiten zusammennähen. Als ich damit begann verging mir sofort wieder die Lust daran und ich entschied mich es zu ribbeln und die ganze Socke von Hand zu stricken!
Vom „Strickstücke zusammennähen“ lasse ich momentan wohl besser meine Finger. Das ist in letzter Zeit eher nach hinten losgegangen. Daher ist mir vermutlich auch die Lust daran vergangen. Grundsätzlich finde ich das nämlich gar nicht schlimm. Manchmal macht es mir sogar richtig Spaß.
Also schlug ich sie mit NS 3,0mm an. Ich wusste noch, dass ich schon mal ein paar mit dieser Größe gestrickt habe und sie sehr locker wurden. Da ich nicht sicher bin, ob das Garn reicht, werde ich die Ferse und ggf. das Bündchen andersfarbig machen.

Bei der ersten bin ich schon bei der Ferse angekommen. Jetzt stricke ich an der zweiten weiter. Ich stricke gerne die beiden zur gleichen Zeit in Etappen, weil es meine Motivation hoch hält. Dazu teile ich mir jede Socke in Abschnitte ein: Schaft und Ferse, Fuß und Spitze.
Wenn ich erst eine Socke von Anfang bis Ende fertig stricke freue ich mich darüber „endlich“ fertig zu sein und sofort kommt die Ernüchterung: Jetzt muss ich noch einmal das gleiche von Anfang bis Ende stricken!
Und auf diese Weise muss ich an der zweiten Socke nur noch den letzten Teil stricken, der sich dann nur noch anfühlt wie ein „Klacks“.
Wie ich meine Socken in der Regel stricke findet man hier: Wenn ich Socken stricke…

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